Chronik der LH Hanau

Lebenshilfe Hanau e.V. - Chronik der LH Hanau

Chronik der LH Hanau unter Einbeziehung des Behindertenwerks-Main-Kinzig

Die LH Hanau und das BWMK sind eng miteinander verbunden. Nach Gründung des BWMK 1974 wurden viele Angebote und Aufgaben der LH Hanau von dem Sozialunternehmen BWMK übernommen. Die LH Hanau wurde gemeinsam mit den LH Gelnhausen und Schlüchtern, dem Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte Maintal, sowie dem Main-Kinzig-Kreis Trägerverein des BWMK.

Schwerpunkt der LH Hanau war fortan der Freizeitbereich für Menschen mit Behinderung.

Da wir aber als Trägerverein an der Entwicklung der Hanauer Einrichtungen maßgeblich beteiligt sind, haben wir in unserer Chronik wichtige Meilensteine des BWMK mit aufgenommen. Zur besseren Übersichtlichkeit sind die Daten des BWMK kursiv.

1961

Am 11.01. Gründungsversammlung im Hause Lenbachstr. 11 bei Gründungsmitglied Albert Arnold
1.Vorsitzender: Johannes Steubner

1964 Sonderschule für Praktisch Bildbare beginnt mit Unterricht im Schloss Philippsruhe
1965 Eröffnung einer heilpädagogischen Tagesstätte im Haus der Jugend.
1965 Beschützende Werkstatt nimmt Tätigkeit im Schloss Philippsruhe auf.
1972 Sonderkindergarten für geistig behinderte Kinder nimmt Arbeit auf.
1974 Gründung des Trägervereins – Behindertenwerk Main-Kinzig e.V.
1974 Beschützende Werkstatt zieht vom Schloss Philippsruhe nach Großauheim.
1977 Der Freizeitclub wird gegründet - Leitung: Frau Bärbel Klein.
1977 Der Werkstatt-Chor beginnt unter der Chorleitung von Berthold Reuter
1978 Spatenstich zum Neubau der WfB in Hanau Steinheim.
1980 Johannes Steubner gibt den Vorsitz in der LH Hanau auf und wird Vorsitzender des Behindertenwerkes Main-Kinzig e.V. (BWMK)
Heinz Heck wird neuer Vorsitzender der Lebenshilfe
1981 Der Freizeitclub zieht in das Erdgeschoß des Gärtnerhauses.
1981 In der neuen Werkstatt für Behinderte – WfB in Steinheim, Otto-Hahn-Straße, wird die Arbeit aufgenommen.
1982 Frühförderstelle für den Raum Hanau in Bruchköbel eröffnet.
1983 Spatenstich für das Wohnheim in der Kopernikusstrasse.
1984 Erste Bewohner ziehen in das Wohnheim Kopernikusstr. 27, Hanau.
1985 Freizeitclub_2 beginnt seine Arbeit in der Limesschule Großauheim.
1987 Theatergruppe ”Die Kleine Weltbühne” tritt erstmals beim Wohnheimfest in der Kopernikusstraße auf.
Leitung: Gerda Schütz.
1987 Die Außenwohngruppe in Rodenbach wird bezogen.
1989 In Großauheim werden zwei neue Wohngruppen in der Spessartstraße und in der Anton-Dunkel-Straße bezogen.
1990 Erweiterung der WfB-Steinheim auf 245 Plätze.
1991 Die Frühförderung zieht in die Bachstraße und es erfolgt eine Ausweitung des Angebotes.
1992 Die Friedrich-Fröbel-Schule zieht mit 72 Schülern nach Maintal in ein neues Schulgebäude.
1993 Heinz Heck wird Vorsitzender des BWMK. Neue Vorsitzende der LH Hanau wird Doris Peter.
1993 Die Pausenhalle in der Steinheimer Werkstatt wird eingeweiht.
1995 Die Lebenshilfe kauft das Wohnhaus Lenbachstr. 7 und baut es entsprechend der Vorschriften als Kleinwohnheim um.
1994 In der Senefelderstraße wird die ehemalige Firma Heck-Druck für die Erweiterung der WfB Steinheim erworben.
1996 Die ersten 9 Bewohner ziehen im Juli in die Wohngruppe Lenbachstraße 7 ein.
1996 Die produktionsorientierte Metall-Werkstatt nimmt in der Senefelderstraße ihre Arbeit auf.
Aus- und Umbau des Tagesförderstättenbereiches in der WfB Otto-Hahn-Straße.
1998 Die Selbsthilfe Gruppe ”Kinder mit Down-Syndrom” nimmt Verbindung mit uns auf.
Eltern und Kinder treffen sich regelmäßig im Gärtnerhaus.
2000 Die LH Hanau unterzeichnet einen Erbbaurechtsvertrag für das Gärtnerhaus mit der Stadt Hanau. Mit der Sanierung des Gebäudes wird begonnen.
Starke Schäden an den Holzbalken verzögern die Baumaßnahmen.
2000 Beginn des Projektes ”Lebensältere Menschen mit Behinderung” im BWMK.
2001 Fertigstellung des „Gärtnerhauses“ - das neue Vereinsheim der Lebenshilfe Hanau e.V.
Umgestaltung des Gartens des Gärtnerhauses für die Landes-Gartenschau 2002 in einen behindertengerechten „Sinnesgarten“.
Menschen mit Behinderung werden verstärkt als Mitglieder der Lebenshilfe Hanau geworben. Sie erhalten in allen Gremien Mitwirkungs- bzw. Mitspracherechte.
2002 Offizielle Einweihung des Gärtnerhauses als neues Vereinshaus der LH Hanau. Alle Freizeitgruppen haben hier nun ein festes Domizil.
72 Schülerinnen und Schüler beziehen die neue Schule für Praktisch Bildbare in Bruchköbel.
Die Lebenshilfe wird Förderverein für die Schule.
2002 Die Frühförderung zieht in die neuen Räume in der Nordstraße, das Raumangebot wird dadurch erheblich verbessert.
2003 Das „Gärtnerhaus-Theater“ wird gegründet in Kooperation mit der Stadt Hanau, Leitung: Theaterpädagogin Sabine Scholz
2004 Sanierung des Nebengebäudes zum Kinderhaus.
2005 Fertigstellung des Kinderhauses und dessen Einweihung.
2005 Spatenstich für das Dienstleistungszentrum (DLZ) in Langenselbold.
Richtfest für die neue Wohnstätte in der Feuerbachstraße.
2006 Gruppensprecher und Lebenshilfe–Beirat der Lebenshilfe werden erstmalig gewählt und erhalten Mitsprache und Stimmrecht.
2006 Das Dienstleistungszentrum in Langenselbold nimmt Arbeit auf.
Die ersten Bewohner ziehen in die neue Wohnstätte Feuerbachstraße.
Die Steinheimer Werkstatt feiert ihr 5-jähriges Bestehen.
Einweihung der Wohnstätte Feuerbachstraße.
2008 Namensgebungsfeier der Schule für Praktisch Bildbare in
„Frida-Kahlo-Schule“ in Bruchköbel. Die Schule wird um weitere 6 Klassenräume aufgestockt.
2008 Doris Peter übernimmt Vorsitz im BWMK.
2009 Theatergruppe Phönix fährt nach Ungarn.
2009 Die Wohnstätte in der Kopernikusstraße in Hanau feiert 25-jähriges Bestehen und erhält den Namen ‚Johannes-Steubner Haus‘!
2010 Eine Gruppe der Lebenshilfe Hanau fährt zum Inklusionskongress nach Berlin.
2010 Richtfest „Schwanennest“ in der Feuerbachstraße – eine Kurzzeitunterbringung für Kinder.
Pläne für die Erweiterung der Tagesföderstätte und des Arbeitsbereichs in der Steinheimer Werkstatt werden beim LWV eingereicht.
2011 50 Jahre Lebenshilfe Hanau – Die Lebenshilfe wird umbenannt in ‚Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung‘. Ursprünglicher Name war ‚Lebenshilfe für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung‘.
Eine Akademischen Feier fand am 11.01. mit einer Ausstellung im historischen Rathaus Hanau statt.
In diesem Jahr zählte die LH Hanau 536 Mitglieder.
2011 Besuch aus Ungarn zum Jubiläum. Aus Anlass des Jubiläumsjahres fanden zahlreiche Feste und Aktionen statt.
2011 Die Elterninitiative ‚Inklusive Schule‘ nimmt Kontakt mit der Lebenshilfe auf.
2011 Umstrukturierung im BWMK: Die Geschäftsführung wird Vorstand und der Vorstand wird Verwaltungsrat.
Vorsitzende des Verwaltungsrates wird Doris Peter.
2012 Hartmut Stollewerk übernimmt Vorsitz der LH Hanau und Doris Peter wird nach 19 Jahren Vereinsführung Ehrenvorsitzende.
Erster 24h-Lauf im Herbert-Dröse-Stadion – Ausrichtung in Zusammenarbeit mit Rotaract-Club Hanau.
Der Lebenshilfe–Chor erhält Ehrenamtspreis des MKK.
2012 Das BWMK beschließt die Gründung einer inklusiven Schule in Hanau.
2013 Die inklusive Sophie-Scholl-Schule startet mit zwei Schulklassen in der Lamboystr. 52.
Bewohner ziehen in das Apartmenthaus in der Feuerbachstraße (Blau Haus Gelände) ein.
Der Werkstattumbau in der Steinheimer Werkstatt ist abgeschlossen
2014 Das BWMK feiert sein 40-jähriges Jubiläum
2015 Lieselotte Schaffer übernimmt den Vorsitz der Lebenshilfe Hanau.
2016 Das ‚Netzwerk Inklusion Main-Kinzig und Hanau‘ wird gegründet. Die Lebenshilfe wird Förderverein.
2017 Die Wohnstätte ‚Johannes-Steubner-Haus‘ wird abgerissen und neu gebaut (Fertigstellung 2019). Es entstehen 3 „Wohngruppen“ mit je 6 Bewohnern sowie ein Appartementhaus für 12 Bewohner. Zusätzlich entstehen Räumlichkeiten für die Tagesstruktur.
2018 Die Wohngruppe Anton-Dunkelstraße wird für 8 Bewohner barrierefrei um- und ausgebaut.
Das Schwanennest Pumpstation wird als weitere Kurzzeitunterbringung des BWMK eröffnet.
Der 1. inklusive Bildungscampus, das Blauhaus, wird eröffnet.
2018 Mitglieder des Lebenshilfe-Rats werden zu PEER-Unterstützer (Menschen mit Behinderung unterstützen sich gegenseitig ) ausgebildet.
2019 Gemeinsame Nutzung des Gärtnerhauses mit dem Musikverein Concordia Kesselstadt.
2019 Der Lebenshilfe-Rat fährt zum Selbstvertreter-Kongress nach Leipzig.
2019 Einweihung des Johannes-Steubner–Hauses.
2019 Die Westpark GmbH, das 1. inklusive Sportstudio in Hanau Steinheim, nimmt seine Arbeit auf.
2019 Mittendrin, der 1. „Unverpackt Laden“ in Hanau wird eröffnet.